In höchsten Tönen . . .

Vielen Dank an das JobCenter, bzw. deren Mitarbeiter, die uns manchmal über Umwege loben. So geschehen kürzlich in einer Maßnahme, aus der "K" vermeldet:

"Ihr vom PadAlz wurdet heute im JobCenter-Workshop vom Dozenten in höchsten Tönen gelobt. Als 100% kompetent, engagiert und freundlich! 
Man empfahl uns ausdrücklich, bei JC-Problemen unbedingt zu euch zu gehen!"

Wir danken! 8-)


Einfach WIR!

Am Samstag, den 17. September, fand in der Paderborner Innenstadt der Tag der Vereine und des Ehrenamtes statt. Wir waren da!

Der Tag war ein voller Erfolg. Neben vielen interessanten und netten Gesprächen eine Menge Spaß und gute Unterhaltung.

Vor Ort im Einsatz fand sich ein wirklich gelungenes PadAlz-Team zusammen.

Danke an dieser Stelle vor allem an...

- Jennifer
- Georg
- Claudia
- Katrin Jäger


und unserem Wettergott. Nicht zu vergessen unsere "Special Guests" Gerd und Oliver.


PadAlz Leserbrief zum NW-Kommentar von AMELIE FÖRSTER : "Mehr Einsatz für die Zukunft"

Am 2.8. online, bzw. am 3.8. in der Neuen Westfälischen Printausgabe fand sich der KommentarOpens external link in new window „Mehr Einsatz für die Zukunft“ von AMELIE FÖRSTER. Er war eine Antwort auf die formulierten Forderungen der LINKEN im Bezug auf die aktuellen Zahlen zur Kinderarmut in Europa. Wir haben darauf einen entsprechenden Leserbrief an die NW verfasst, der nun in stark gekürzter Form (25.8.) abgedruckt wurde. Die Tatsache, das der Leserbrief vom PadAlz e.V. gezeichnet war, wurde nicht berücksichtigt.

Uns ist sehr wohl bewusst, dass es kein Recht auf den Abdruck eines Leserbriefes gibt.

Hier nun unsere komplette Antwort auf den Kommentar von AMELIE FÖRSTER.
Leserbrief zum Kommentar von Amelie Förster / NW:„Mehr Einsatz für die Zukunft“ (NW; Paderborn/Bielefeld)

Es ist immer wieder erstaunlich wie schnell Menschen in ihren Urteilen über andere Menschen generalisieren, und bereit sind deren Privatsphäre für vermeintliche Lösungen zu opfern. So leider auch geschehen im Kommentar Ihrer Zeitung zur Kinderarmut.

Schön wäre gewesen, wenn sich ihre Autorin Amelie Förster zuvor selbst ein Bild von der Situation der Betroffenen gemacht hätte. Wir beraten im PadAlz e.V. (Paderborner Arbeitslosenzentrum) jährlich tausende, die im Alimentierungssystem Hartz IV überleben müssen. Darunter auch viele alleinerziehende Mütter und Väter. Dabei machen wir ganz andere Erfahrungen, als die, die Frau Förster hier augenscheinlich verinnerlicht hat.

Es sind angeschlagenen Existenzen, die engagiert um das Recht ihrer Kinder auf Bildung und Teilhabe kämpfen. Was hier immer so schön unter diesen Begrifflichkeiten unters Volk gebracht wird, hat oft wenig mit der Realität zu tun. Es ist beileibe kein Paket, das den Eltern, Müttern oder Vätern selbstverständlich angeboten wird. Die Betroffenen müssen erst einmal wissen wo es welche Hilfen gibt, und da fängt schon der Mangel an. Wenn sie dann erfahren wo welche Unterstützung erfragbar ist, reichen die für den speziellen Fall zu erwartenden Hilfen oft nicht für die geforderten Anschaffungen aus. Etwa ein Laptop, das immer häufiger von Schulen als Lehrmaterial gefordert wird. Das hat ihre Autorin zumindest in Teilen erkannt.

Warum sie dann allerdings die niedrigste Schublade öffnet, und das Bild einer Familie Flodder als Hartz IV Model ins Spiel bringt, ist uns völlig schleierhaft. Hier stößt ihre Autorin auf einmal in dass Selbe Horn wie Rechtsverschärfer in der Politik, die für das Auskunftsrecht Dritter über Erwerbslose zum Zwecke der Bekämpfung des 'Sozialmissbrauchs' stehen. Wie viele Eltern leiten denn das Geld nicht an ihre Kinder weiter?

Unsere Fragestellungen sind aufgrund der zu vernachlässigenden Zahlen zu dieser Frage, ganz andere Fragen:
Etwa: Wie viele Eltern oder Alleinerziehende knapsen sich die benötigten Gelder für ihre Kinder von ihrem eigenen Regelsatz ab? Wie viele Erziehungsberechtigte verschulden sich, um allein den geforderten Dresscode an den Schulen unter den Kindern erfüllen zu können? Und schließlich, Frau Förster: Wissen sie, wie viele Kinder in vermögenden Haushalten vernachlässigt werden?

Aber das sind ja Fragen, die schnell mit Begriffen wie Neid abgetan werden. Die eigene Missgunst ausblendend, toppt Frau Förster ihre nebulösen Anspielungen dann mit einem völlig entwürdigenden Gedankenspiel. Es müsse eine neue „Instanz her“, um den „vermutlich überforderten Eltern die richtige Richtung“ zu zeigen.

Holla, da sind aber dann echt die Pferde durchgegangen.

Und das alles auf Ehrenamtsbasis? Wenn Frau Förster gerade die Flüchtlingshilfe als Paradebeispiel anführt, verweist sie letztlich auf eines der umfassendsten Versagen des Staates. Wie überhaupt in den letzten Jahren immer häufiger nach Ehrenamt für Arbeiten gerufen wird, die wie wir glaubten, über die Steuer als staatliche Aufgaben vereinbart zu haben.

Im Zweifel würden wir erst einmal die Jugendämter in der Pflicht sehen, wenn denn wirklich einmal eine Familie sich in einem von Frau Förster angenommenen Zustand befindet.

Gezeichnet
Paderborner Arbeitslosenzentrum e.V.


                 „Offene Männergruppe“                         

Im Paderborner Arbeitslosenzentrum trifft sich heute erstmals eine NEUE Männergruppe, die vor dem Hintergrund bestehender oder drohender Arbeitslosigkeit gegründet wird.

Arbeitslosigkeit ist eine besondere Form der psychosozialen Zermürbung. Häufig mit weitreichenden Folgen für die Kontaktfähigkeit und Selbstachtung der hiervon Betroffenen. Die damit verbundenen, vielschichtigen, Probleme strahlen oft auch auf das familiäre Umfeld, die Partnerschaft und den Freundeskreis aus.

Umso wichtiger ist es, diesen negativen Auswirkungen der Arbeitslosigkeit aktiv gemeinsam entgegen zu treten. Kontakte halten und neue Kontakte knüpfen ist dabei von immenser Bedeutung.

Mit Hilfe eines wertschätzenden Austausches, in einem sicheren Rahmen, soll die Männergruppe gegenseitige Unterstützung bieten.Bestenfalls erfahren die Betroffenen voneinander, wie sie mit ihrer jeweils eigenen Lebenssituation besser umgehen können.

Der erste Termin ist am Mittwoch - 1. Juni von 17:00 Uhr bis 19:00 Uhr
Bitte möglichst vorher telefonisch anmelden!
Telefon: 05251 / 18 43 667


Neue Westfälsiche v. 31.3.2016

Ab dem 20.April in Delbrück: PadAlz e.V.!

Wer wenig Geld hat und gerade deswegen Unterstützung in Sachen ALG I, ALG II, Hartz IV und den vielen Spielarten der Sozialgesetzgebung benötigt, der kann sich an uns wenden. Seit geraumer Zeit versuchen wir diese Hilfe auch vor Ort zu leisten. Das heißt, wir bieten Sprechzeiten in Hövelhof, Salzkotten, Bad Lippspringe und Borchen an.

Ab dem 20. April nun auch in Delbrück, und zwar im dortigen Sitzungssaal des Rathauses.

Jeden 1. Mittwoch von 14.00 Uhr bis 16.00 Uhr
Jeden 3. Mittwoch von 10.00 Uhr bis 12.30 Uhr

Die Termine sollten möglichst telefonisch über die PadAlz-Rufnummer 05251 / 1843667 angemeldet werden.

Natürlich können Hilfesuchende auch spontan an den oben angeführten Terminen auftauchen.

Im Paderborner Arbeitslosenzentrum selbst finden sich weiterhin eine ganze Menge mehr an Angebote. Etwa unsere Kollegen und Kolleginnen im Bewerbungstraining, die Beratung rund um Schulden so wie Hilfe bei Fragen im Zusammenhang von Arbeit bzw. Hartz IV in Verbindung mit Behinderungen. Im Arbeitslosenzentrum werden zudem auch ausführliche Antragsabläufe begleitet. Schließlich kommen auch juristische Fragen nicht zu kurz.

Für die Geselligkeit, unter anderem gut gegen den Wohnungskoller, gibt es unser wöchentliches Frühstück.

Genaue Terminangaben stehen in der rechten Spalte dieser Homepage.


Chancen für Ü55?

Die Kollegen von Zeit-Online widmen sich im Opens external link in new windowvorliegenden Artikel dem Thema Weiterbildung für Ü-55jährige. Im Artikel finden sich interessante Zahlen, die auch Aufschluss über das Verhalten von Arbeitgebern liefern.

Interessant sind aber auch die Zahlen zur Entwicklung der Erwerbslosenzahlen in der entsprechenden Altersgruppe.


Mein-Grundeinkommen: Frühlingsverlosung & Sanktionsfrei-Aktion!

Nicht nur der Frühling steht vor der Tür, sondern auch die nächste Verlosung bei "Mein Grundeinkommen"! Alle wichtigen Infos dazu haben wir hier zusammengetragen. Außerdem möchten wir euch um Unterstützung für das Projekt Sanktionsfrei bitten - wie wir finden eine großartige Sache für alle Grundeinkommensfans.

1) An der Frühlingsverlosung teilnehmen

Bereits nächsten Dienstag, den 29. März 2016 um 19:30 Uhr, werden wir mindestens 3 Grundeinkommen verlosen. Zu Gast in unserem Grundeinkommens-Studio ist Februar-Gewinnerin Meike (“My K”). Sie wird euch exklusiv von ihrem ersten Monat mit Grundeinkommen berichten. Das Ganze könnt ihr per Livestream verfolgen.

Für die Verlosung könnt ihr euch jetzt unter www.mein-grundeinkommen.de anmelden. Eure Losnummer wird auf eurem Profil erscheinen, sobald ihr das Teilnahmeformular zur Verlosung ausgefüllt habt. Dann heißt es nur noch: Daumen drücken für Dienstag! Die Gewinner*innen werden von uns persönlich kontaktiert.

Wenn ihr Crowdhörnchen seid, nehmt ihr wie immer automatisch an der Verlosung teil. Was Crowdhörnchen sind und wie ihr selbst welche werden könnt, erfahrt ihr hier.

2) Sanktionsfrei braucht eure Hilfe:

Noch 7 Tage und es fehlen nur noch 15.000 €!

Das Mein-Grundeinkommen-Partnerprojekt Sanktionsfrei braucht unbedingt eure Unterstützung. Jobcenter kürzen Menschen, die einen Anspruch auf Hartz IV haben, millionenfach das Existenzminimum. Das Projekt Sanktionsfrei will diese Praxis beenden, indem es Menschen hilft, ihre Rechte gegenüber den Jobcentern durchzusetzen.

Um die dafür notwendige Internet-Plattform zu bauen, braucht Sanktionsfrei mindestens 75.000 Euro. Bisher wurden bereits 60.000 Euro gespendet. Es fehlen nur noch 15.000 Euro!

Wenn jede*r von euch jetzt mindestens 1 Euro spendet, ist Sanktionsfrei komplett finanziert und kann loslegen. Das Ziel ist also zum Greifen nahe. Bitte helft mit, Sanktionsfrei zu ermöglichen, denn das wäre ein erster bedeutsamer Schritt in Richtung Grundeinkommen.

Jetzt möglich machen!Jetzt Sanktionsfrei möglich machen!

Danke!

Frühlingshafte Grüße sendet euch
das Team von Mein Grundeinkommen


Bildschirm-Version (geringe Auflösung)

 

Unsere Presse:
quer – Die Online-Zeitschrift für Erwerbslose  


...(und jene, die über den eigenen Tellerrand hinaus blicken)


Nun ist die 15. Ausgabe der "quer für alle" im Netz. Lassen wir Opens external link in new windowALSO (Arbeitslosenselbsthilfe Oldenburg e.V.) selbst werben:

Tagesaktuelle Meldungen kann die quer nicht bieten, aber ein Aufzeigen von langfristigen Konstanten erscheint uns wichtig, ebenso wie ein deutlicher Verweis darauf, dass sich Erwerbslose und Flüchtlinge nicht gegeneinander ausspielen lassen...

Mit solidarischen Grüßen
Eure quer Redaktion

Aus dem Inhalt der quer 15:

„Wir lassen uns nicht gegeneinander ausspielen!" (S. 18). Wir wenden uns gegen das Prinzip „Von den Bedürftigen nehmen und unter sich aufteilen" (S. 13) . Wir kümmern uns um das „Realitätsanpassungsgesetz für das Wohngeld" ( S. 10), um das Arbeitslosengeld (S. 22) und natürlich die neuesten Urteile (S. 23). Und schließlich reflektieren wir über Ursachen für Erfolge und Misserfolge, wenn wir eine Doktorarbeit befragen, warum es so schwierig ist, „sich als Betroffene gegen Armut und Erwerbslosigkeit zu engagieren" (S. 14).

Hochauflösende Initiates file downloadDruck-Version 
Geringer auflösende Initiates file downloadWeb-Version


 

Die Definitionen unseres Daseins in

Armut     

Früher machte der Spruch „Opens external link in new windowEure Armut kotzt mich an“ die Runde und schaffte dabei sogar den Sprung auf so manchen Aufkleber. Jetzt könnten die wenigen Hartz-IV-Straßenkreuzer natürlich den Spies umdrehen, und „Opens external link in new windowEuer Reichtum kotzt uns an“ propagieren. Aber auf dem Niveau wollen wir uns ja  nicht begegnen.

Das zieht euch nur runter? Ihr wisst wie Armut aussieht? Kann sein, und ja, richtig. Aber zu wissen wie die gesellschaftliche Gemengelage ist, dabei im Auge zu behalten mit welchen Tricks die Realität in ihrer Interpretation manipuliert wird, macht Sinn.

Ganz davon ab, dass es hilft unser Empfinden der eigene Situation gegenüber zu relativieren.


 

Bedingungsloses Grundeinkommen oder Sterntaler? Der WDR Diskutiert  

Mit der Digitalisierung werden viele Jobs durch Automatisierung und Roboter wegfallen. In der Schweiz werden etwa 45% der Jobs als in der Zukunft überflüssig diskutiert. Die Sozialsysteme müssen angepasst werden. D.h., es müssen endlich alle in die Sozialsysteme einzahlen. 

Das bedingungslose Grundeinkommen soll ein Ausweg sein und den Sozialstaat revolutionieren. Die Debatte um das Grundeinkommen scheidet die Geister: Arbeitet der Mensch gerne oder ist er im Grunde faul? Was kann und muss die Gemeinschaft für alle leisten? Wie rechnet sich das? Ist das bedingungslose Grundeinkommen das postideologische Ideal für das 21. Jahrhundert?

Der heutige Beitrag im WDR 5 um 20.05 Uhr ist eine Möglichkeit, sich mit dem Thema vertraut zu machen.


"Mehrwert" - WDR 5 Hörspiel                                   

Aus der Reihe "WDR 5 Hörspiel am Sonntag: Schöne neue Welt? Zukunftsvisionen" lief am vergangenem Sonntag (6. März) das Feature "Mehrwert". Um die Zukunft der Arbeit zu gewährleisten, werden die Bürger aufgefordert, ihren "persönlichen Wert" zu ermitteln. Nicht nur den ökonomischen, auch den sozialen und den emotionalen. 

Vielleicht kommt ja auch noch mal ein positives Planspiel. Bis dahin ist diese Hörspielreihe durchaus zu empfehlen und in der Opens external link in new windowMediathek abrufbar.

Ein Hörfeature von Tim Staffel; Sounddesign: Jochen Jezussek


Mein Grundeinkommen -  Verlosungen  

Diese Woche steht "Opens external link in new windowMein Grundeinkommen" komplett unter dem Zeichen der Verlosungen. Insgesamt wurden bzw. werden 8 Grundeinkommen verlost. Das heißt, jeden Tag bis einschließlich Freitag werden Grundeinkommen in Höhe von 1000,-€ Monatlich verlost.

Morgen, Freitag den 26. Februar, ist der letzte Tag der Verlosungen. Dafür werden dann aber gleich 3 Grundeinkommen verlost. Wer noch teilnehmen möchte, kann sich auch jetzt noch Opens external link in new windoweintragen. Ganz gleich, ob er oder sie spendet oder nicht!

Alle Auslosungen werden live via YouTube übertragen.


PadAlz - jetzt helfen wir Betroffenen auch in Borchen!  

Wir freuen uns sehr über eine weitere Außenstelle vom Paderborner Arbeitslosenzentrum e.V. Am 17. Februar 2016 fand die Eröffnung der PadAlz-Außenstelle Borchen in prominenter Begleitung statt. Neben Kalle Lüke und Alexandra Sämann (Flüchtlingshilfe Borchen), den PadAlz Vertretern Michael Scharlibbe (2.Vorsitzender, PadAlz e.V.) und Michael Karboth (Berater, PadAlz e.V.), nahm auch der Bürgermeister der Gemeinde Borchen Reiner Allerdissen an dem ersten Termin teil.

Seiner Unterstützung ist es auch zu verdanken, dass die Anlaufstelle für die Betroffenen ab sofort im Rathaus der Gemeinde Borchen zu finden ist.

Das PadAlz wird in Zukunft jeden 2. und 4. Mittwoch von 10.00 bis 12.00 Uhr vor Ort sein, um Hilfestellung in Fragen rund um SGB II zu beantworten.

Die Anmeldung für Termine in Borchen laufen weiterhin telefonisch über unsere Hauptstelle in der Gruniger Straße 5 (Paderborn), die unter der Rufnummer 05251 - 18 43 667 zu erreichen ist.

(Opens external link in new windowArtikel v. 12.02.2016 / Neue Westfälische / Online / www.nw.de)


"Sanktionsfrei" macht mobil!
Die Würde des Menschen ist nicht sanktionierbar!

Viele unserer Kunden brauchen keinen Armutsbericht, um zu wissen wovon die Rede ist. Auch braucht es für sie keinen Gesundheitsreport, um mitreden zu können, wenn es um die Folgen der Armut geht (etwa Panikanfälle, Angstzustände und Depression). Der Spruch „Du weißt, dass du erwachsen bist, wenn die Monster unter deinem Bett in den Briefkasten umgezogen sind“ ist für Hartz IV-Bezieher fast täglich real.

Eine der Grundlagen für die zuvor geschilderten Symptome des Hartz IV-Bezuges liegt im umfänglichen Sanktionskatalog.

Sanktionen sind Maßnahmen, in deren Folge der ohnehin knappe Hartz IV-Satz um einen zuvor bestimmten Prozentsatz gesenkt wird. Einer der häufigsten Anlässe für Sanktionierungen ist das Versäumen von Terminen.
Auf Opens external link in new windowstartnext hat sich nun das Projekt „Sanktionsfrei“ dagegen aufgestellt.

Zitat:

„Sechs Millionen Menschen leben in Deutschland von Hartz IV - darunter 1,7 Millionen Kinder. Der Regelbedarf beträgt 404 € für eine alleinstehende Person. Was viele nicht wissen: Die Jobcenter verhängen gegen Menschen, die sich auf die finanzielle Hilfe des Staates verlassen müssen, Sanktionen. Sie kürzen die monatlichen Leistungen damit unter das Existenzminimum.
Wir finden Sanktionen unangemessen und menschenunwürdig.
Ein Existenzminimum muss ein Existenzminimum bleiben.
Unser Ziel ist es, mit eurer Hilfe die Sanktionen abzuschaffen. „


Weitere Infos so wie die Möglichkeit das Projekt zu unterstützen finden sich auf Opens external link in new windowwww.sanktionsfrei.de oder  Opens external link in new windowhttps://www.startnext.com/sanktionsfrei


PadAlz sät sich aus ;-)

 

 


Link zum Leitfaden Info-Flyer

Der NEUE Leitfaden ALG II / Sozialhilfe ist da!

Es ist immer gut, informiert zu sein. Auch und vor allem als Leistungsempfänger. Was die Pflichten eines ALG I oder ALG II Empfängers sind, wird vielen in Form einer Broschüre im jeweiligen Registrierungsverfahren an die Hand gegeben.

Was aber ist mit Sonderfällen? Wie werden bestimmte Leistungen, etwa ein Anspruch wegen vorhandenem Mehraufwand, berechnet? Oder, in besonders kniffligen Fällen: Wie sieht die aktuelle Rechtslage aus? Weiter hilft in vielen Fragen der:

Leitfaden Alg II/Sozialhilfe von A-Z / 28. Auflage des Nachschlagewerks für Leistungsbeziehende, Berater/-innen und Mitarbeiter/-innen in sozialen Berufen / Rechtsstand: September 2015

Zitat:
Der Leitfaden beruht auf vielen Jahren Beratungspraxis und Engagement in der Sozialen Bewegung.
Er stellt zugleich mit den Regelungen des Arbeitslosengelds II auch die Regelungen der Hilfe zum Lebensunterhalt und der Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung dar. Als einziger umfassender Ratgeber für das das Existenzsicherungsrecht im SGB II und SGB XII ist er deswegen für Beratungszwecke besonders geeignet.

Im ersten Teil werden in 90 Stichworten alle Leistungen ausführlich in übersichtlicher und bewährt verständlicher Form erläutert. Der zweite Teil behandelt in 34 Stichworten ausgiebig wie man sich erfolgreich gegen die Behörde wehren kann.

Der aktuelle Stand der Rechtsprechung und der Gesetzgebung ist eingearbeitet und kritisch kommentiert.

Das über 600 Seiten starke Buch ist die 13,50€ allemal wert. Zusätzliche Informationen samt Bestellmöglichkeit finden sich auf der Opens external link in new windowLeitfaden-Seite der AG TuWas aus Frankfurt.

Die Autoren:
FRANK JÄGER , unter anderem als Referent für Sozialrecht und -politik unterwegs
HARALD THOMÉ , unter anderem Referent für Arbeitslosen- und Sozialrecht


workeer.de : Die Jobbörse für Geflüchtete!

Wer sich bisher nicht hat vorstellen können wozu ein Studium zum Kommunikationsdesigner nutzen kann, der sollte sich Opens external link in new windowwwww.workeer.de ansehen. Die beiden Studenten Opens external link in new windowDavid Jacob und Phillipp Kühn haben eindrucksvolle Arbeit geleistet.

Mit Opens external link in new windowworkeer liegt eine bundesweit einzigartige Jobbörse für Geflüchtete vor. Bisher, so ist auf der Opens external link in new windowFacebook-Seite zu lesen, haben sich 710 Arbeitgeber und 660 Stellensuchende registriert. Über 860 Jobinserate sind geschaltet, Stand 9.September 2015

Da das Ganze noch im Entstehen ist, bleibt abzuwarten, wie die Rückmeldungen aussehen. Zudem fehlt es noch an Übersetzungen, was in der kürze der Zeit nicht machbar war.


 Netzwerken in und um Paderborn                       

Zur Zeit poppen die AG's und Netzwerke nur so aus dem Boden. Auch das PadAlz ist nicht untätig.


Eines der Netzwerke dem wir nun angehören ist die Kreisinitiative „Der Kreis Paderborn hält zusammen – für ein Leben ohne Armut und Ausgrenzung“. Nebenstehend der ausführliche Artikel zur Gründungsveranstaltung.



Öffnungszeiten PadAlz

Mo. - Mi.  9:00 - 16:30 Uhr
Do.
9:00 - 14:00 Uhr
Fr.
9:00 - 12:00 Uhr

 

Erwerbslosenberatung

Montags bis Donnerstags
von   9:00 - 12:30 Uhr

u
nd 14:00 - 16:30 Uhr

Freitags
von   9:00 - 12:00 Uhr

! Montags !
Offene Beratung ohne Terminvereinbarung

! Dienstags !
von 9:30 bis 11:30
Offenes Frühstück

 

Außenstellen in . . .

Hövelhof

jeden 1. und 3. Do.
14:00 - 16:30 Uhr

Bad Lippspringe

jeden 1. Mi. 10:00 - 12:30 Uhr
jeden 3. Mi. 14:00 - 16:00 Uhr

Delbrück

jeden 1. Mi. 14:00 - 16:00 Uhr
jeden 3. Mi. 10:00 - 12:30 Uhr

Salzkotten

jeden 1. Mi. 14:00 - 16:00 Uhr
jeden 3. Mi. 10:00 - 12:30 Uhr

Borchen

jeden 2. + 4. Mittwoch
  10:00 - 12:00 Uhr

PadAlz-Kontaktdaten Initiates file downloadals PDF

 

Initiates file download


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